Revolutionär organisierte Jugendaktion http://roja.blogsport.de Mon, 07 Dec 2009 19:44:30 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Wir sind umgezogen! http://roja.blogsport.de/2009/12/07/wir-sind-umgezogen/ http://roja.blogsport.de/2009/12/07/wir-sind-umgezogen/#comments Mon, 07 Dec 2009 19:41:30 +0000 Administrator Allgemein http://roja.blogsport.de/2009/12/07/wir-sind-umgezogen/ Hallo Leute, ihr könnt uns nun über die redside.tk erreichen!

http://redside.antifa.net/roja

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Raus aus der Resignation http://roja.blogsport.de/2009/11/16/raus-aus-der-resignation/ http://roja.blogsport.de/2009/11/16/raus-aus-der-resignation/#comments Mon, 16 Nov 2009 20:48:08 +0000 Administrator Allgemein http://roja.blogsport.de/2009/11/16/raus-aus-der-resignation/ Hinein in den Kampf für ein besseres Leben!

Fr 20.11.09 | 18.00 Uhr | Zentralcafé im K4 (Königsstr. 93)

Am Freitag, den 20.11.2009 findet um 18.00 Uhr eine Veranstaltung zu den aktuell stattfindenden Kämpfen im Bildungssektor (Bildungsstreik, Uni und Schulbesetzungen, Widerstand gegen Studiengebühren, …) statt.

Die Veranstaltung soll zum internationalen Austausch über die Erfahrungen und Vernetzung der jeweiligen Widerstandsbewegungen ermöglichen und beitragen. Hierzu werden

eine Vertreterin des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren aus Hessen
eine Vertreterin der CNT aus Frankreich
und Davide Rossi (Generalsekretär der Sisa Italia – Bildungsgewerkschaft aus Italien)

von den Kämpfen und Widerstandsformen bei ihnen vor Ort berichten.

Deutschlandweit gewinnen die Bildungs- proteste an Dynamik! Statt der ständigen Kürzungen und „Reformen“ auf Kosten unserer Perspektiven wollen wir eine bessere Bildung erkämpfen.
Wenn wir jetzt in Nürnberg unsere Forderungen kraftvoll auf die Straße tragen, reicht das natürlich noch lange nicht aus, um von heute auf morgen das Bildungssystem umzukrempeln, und vielleicht fragst du dich, was dir das alles überhaupt bringt. Ähnlich wie wir sehen sich junge Menschen auch in anderen europäishen Ländern mit Angriffen auf ihre Zukunft konfrontiert. In Frankreich und Italien gelang es durch vielfältigen und harten Widerstand, die entsprechenden „Reformen“ dort ganz oder teilweise zu stoppen.
Ein entscheidender Schlüssel zu diesem Erfolg war, dass sich verschiedene gesellschaftliche Gruppen (Schüler und Schülerinnen, Student/innen, Lehrer und Lehrerinnen, Dozent/innen, Eltern, Gewerkschafter/innen…) in ihren sozialen Kämpfen zusammengetan haben.
Dass sich das gemeinsame Eintreten für die eigenen Interessen lohnt, hat auch der kontinuierliche Widerstand gegen die Studiengebühren in Hessen gezeigt: Der Druck auf Straße, Campus und Schulhof brachte dort die Studiengebühren zu Fall. In Frankreich wurde erfolgreich das CPE zu Fall gebracht und Italien das ‚decreti Gelmini‘
Die Erfahrungen dieser erfolgreichen Kämpfe holt die Roja und die Autonome Jugendantifa nach Nürnberg ins Zentralcafé des K4!

Fr 20.11.09 | 18.00 Uhr | Zentralcafé im K4 (Königsstr. 93)

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Es reicht! Es reicht schon so lange! Heraus zum Bildungsstreik! http://roja.blogsport.de/2009/10/24/es-reicht-es-reicht-schon-so-lange/ http://roja.blogsport.de/2009/10/24/es-reicht-es-reicht-schon-so-lange/#comments Sat, 24 Oct 2009 18:25:41 +0000 Administrator Allgemein http://roja.blogsport.de/2009/10/24/es-reicht-es-reicht-schon-so-lange/ Am 17. November wollen wieder tausende Jugendliche demonstrieren. Der Unterricht in den Schulen und die Vorlesungen an den Hochschulen sollen bestreikt werden. Wir werden gegen die herrschenden Verhältnisse im Bildungs- und Wirtschaftssystem auf die Straße gehen. Denn diese Verhältnisse machen es immer schwerer das Leben zu bestreiten.

In der Schule und Hochschule
In der Schule steigt der Leistungsdruck immer weiter, wie z.B. im G8. Dabei wird viel Schulstoff in wenig Zeit hineingepresst. Für manche geht es dann an die Hochschule, wo es mit dem Leistungsdruck auch nicht besser wird. Dort muss man bis zu 600 Euro pro Halbjahr Studiengebühren bezahlen und die Umstellung auf das Bachelor/Master System bringt viele Schwierigkeiten mit sich, wobei die ersten die Versuchskaninchen sind.

Ausbildung …
HauptschülerInnen haben es noch schwerer, denn obwohl sie früh darauf getrimmt werden Bewerbungen zu schreiben, sind ihre Perspektiven auch mit Abschluss gering. Für die meisten Ausbildungen wird meist Mittlere Reife wenn nicht sogar Abitur gefordert. Oft werden hunderte Bewerbungen geschrieben, obwohl laut einer DGB Studie nur jeder zweite eine Stelle bekommt. Wenn man doch eine bekommt, kann es einem passieren, dass man dafür auch noch zahlen muss. Zum Beispiel bei einer Ausbildung zum/zur Therapeut/in ist es keine Seltenheit, dass man zwischen 400€ und 800€ pro Monat bezahlen muss.

… und Betrieb
Ist man dann im Betrieb werden Auszubildende oft als billige Arbeitskräfte betrachtet, müssen gar ausbildungsfremde Tätigkeiten ausführen und werden meist alleine gelassen. Nach der Ausbildung sieht die Realität oft so aus, dass man nicht übernommen wird, denn neue Azubis sind oft rentabler.

Übernahme und Arbeit
Selbst wenn man nach der Ausbildung eine Stelle bekommt, gilt es immer noch eine 6 monatige Probezeit zu überstehen, in der man fast fristlos gekündigt werden kann. Zu dem wird es unter ArbeitgeberInnen immer beliebter nur noch befristet einzustellen oder Leiharbeit einzuführen.

Arbeitslosigkeit
Viele Jugendliche haben weder einen Ausbildungsplatz noch eine andere Möglichkeit Geld zu verdienen und sind auf ihre Eltern angewiesen. Mit der Erwerbslosigkeit der Eltern wird die Situation noch schwieriger. Gerade jetzt in Zeiten der Massenentlassungen – wie z. B. bei Quelle hier in Nürnberg Fürth – sieht es schlecht aus.

Wir sind viele. Wir sind wütend.
Das alles, diese Zustände und die Verschlechterungen sind Folge eines Bildungs- und Wirtschaftssystems, das stark an Profit ausgerichtet ist und immer weiter danach ausgerichtet wird. Die gesamte Ausbildungszeit soll kürzer und damit die Lebensarbeitszeit länger werden, damit die Menschen länger Gewinne für die Unternehmen erarbeiten können. Um die niedrigen Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in anderen Länder nutzen zu können, werden viele Betriebe verlagert. Deshalb sind hier viele Menschen arbeitslos und Jugendliche finden keine Ausbildungsplätze oder diese sind schlecht bezahlt. Unsere Antwort darauf ist nicht die Abgrenzung von anderen Ländern und den ArbeiterInnen, SchülerInnen und StudentInnen dort. Denn damit können wir gegeneinander ausgespielt werden. Deutsche gegen Polen, Polen gegen Chinesen usw. Unsere Antwort dagegen ist der Zusammenhalt über Grenzen hinweg. Solidarität mit allen kämpfenden SchülerInnen, StudentInnen und ArbeiterInnen, die sich für ihre Interessen einsetzen – weltweit!
Raus aus der Resignation! Hinein in den Kampf für ein besseres Leben!

Gegenmacht aufbauen! Lass uns kämpfen!
Viele Menschen sind frustriert von der Situation aber sehen keine Möglichkeit sich zu wehren oder etwas zu ändern. Wenn man versucht dafür einzutreten und z.B. beim Bildungsstreik mitmacht, erfährt man gerade in der Schule schnell starke Repression in Form von Verweisen und Verboten. Aber gerade deswegen ist es notwendig selbst aktiv zu werden und den Kampf gegen dieses Bildungs- und Wirtschaftsystem aufzunehmen und für seine Interessen nach einem Leben ohne Armut und Ausbeutung selbst einzutreten. Denn es ist unser Leben und unsere Zukunft also lasst uns gemeinsam kämpfen. Für ein Bildungs- und Wirtschaftsystem nach unseren Interessen!

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Für das Recht auf Schulstreik! http://roja.blogsport.de/2009/09/28/fuer-das-recht-auf-schulstreik/ http://roja.blogsport.de/2009/09/28/fuer-das-recht-auf-schulstreik/#comments Mon, 28 Sep 2009 20:13:24 +0000 Administrator Allgemein http://roja.blogsport.de/2009/09/28/fuer-das-recht-auf-schulstreik/ Für das Recht auf Schukstreik!

Am 17. Juni streikten 240.000 SchülerInnen und StudentInnen bundesweit für eine Umstrukturierung des Bildungssystem, für mehr Mitbestimmungsrecht an allen Bildungseinrichtungen und ein selbstbestimmtes Lernen statt Leistungs- und Konkurrenzdruck. Auch in Nürnberg zeigten rund 3500 SchülerInnen und StudentInnen ihre Unzufriedenheit mit dem Bildungssystem. Das eine Kritik an den vorherrschenden Verhältnissen nicht gewollt ist und unterdrückt wird , zeigt sich besonders an der Darstellung des Schulstreiks als unpolitische Schulschwänzaktion in den bürgerlichen Medien und eine deutlich massivere Polizeipräsenz als beim vorigen Schulstreik.

Das unser „Freund und Helfer“ nicht zum Schutz der Streikenden da war, zeigte sich durch Verhaftungen von Minderjährigen und den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken. Vorgeworfen wird den 13 bis 15 Jahre alten SchülerInnen unter anderem Sachbeschädigung durch Kreidemalereien. Auch die Leitungen der verschiedenen Schulen ließen sich nicht lange bitten und drohten schon im Vorfeld mit Strafen für engagierte SchülerInnen. Im Nachhinein bedeutet das Verweise, Hinweise, Ausflugsverbote und Nachsitzen. Beispielsweise die Hauptschule Stein griff zu all diesen Mitteln um die Streikenden zu bestrafen. Sinn und Zweck dieser Maßnahmen ist einzig und allein die SchülerInnen einzuschüchtern, und die Beteiligung am nächsten Bildungseinstreik klein zu halten. Doch davon lassen wir uns nicht einschüchtern! Wir stehen weiter für den Kampf für ein befreites Bildungssystem!

+++Mittwoch_29.07.09+++16.00_Uhr+++Weißer_Turm+++

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Runter vom Sofa, hinein in den Widerstand! http://roja.blogsport.de/2009/09/28/runter-vom-sofa-hinein-in-den-widerstand/ http://roja.blogsport.de/2009/09/28/runter-vom-sofa-hinein-in-den-widerstand/#comments Mon, 28 Sep 2009 19:58:49 +0000 Administrator Allgemein http://roja.blogsport.de/2009/09/28/runter-vom-sofa-hinein-in-den-widerstand/ Die Hälfte von uns, die sich für einen Ausbildungsplatz beworben haben, bekommt auch eine Stelle.Die Hälfte von uns, die dann eine Stelle bekommen haben, wird nach der Ausbildung nicht übernommen.

Start the fight!

Die Perspektive für uns ist alles andere als gut und mit der Krise wird sie noch schlechter. Die Arbeitslosigkeit wird steigen und die Armut auch. Unternehmen die Umsatzeinbrüche, Absatzschwierigkeiten oder Kreditprobleme haben werden Auszubildende noch seltener übernehmen oder Leute nur zu schlechteren Bedingungen einstellen. Für viele ist mit einer Arbeitsstelle auch nicht genug Geld da. Sie brauchen wegen der niedrigen Löhne einen zweiten oder gar dritten Job um zu überleben.

In der Gesellschaft wird Arbeitslosigkeit immer noch als persönliches Versagen gewertet. Es wird nicht erkannt, dass dieses Wirtschaftssystem für immer mehr Menschen Armut und immer heftigere Ausbeutung bedeutet.Die Jugendarbeitslosigkeit wird in den kommenden Monaten, um ein Vielfaches stärker steigen als die durchschnittliche Arbeitslosenzahl, auch für den Lehrstellenmarkt wird eine massive Verschlechterung vorausgesagt.

Wegen der massiven weltweiten Auswirkungen und Verschlechterungen, fühlen sich viele zwar wütend aber gleichzeitig ohnmächtig und machtlos.

Selbst wenn wir uns politisch engagieren, wird oft behauptet, dass wir dadurch sowieso nichts verändern. Wie soll schon ein Flugblatt alleine etwas bewirken, gegen unsere scheinbar übermächtigen Gegner. Und was können wir als einzelne, schon gegen die Krise und die Entscheidungen der Mächtigen dieser Welt tun? Eine ganze Menge, behaupten wir!

Unser Rezept gegen unsere Machtlosigkeit heisst: Gegenmacht von unten aufbauen.

Doch was bedeutet das überhaupt? Es bedeutet, dass die herrschende Macht tatsächlich sehr mächtig ist und man sie nicht mit einer einzelnen Aktion wegfegen oder auch nur anrühren kann. Deshalb geht es darum, in allen Bereichen in denen wir leben, arbeiten, Party machen, wohnen eine Alternative zur bestehenden Macht aufzubauen. Eben eine Gegenmacht von unten, die Schritt für Schritt stärker werden soll, bis sie stark genug ist, um unsere Interessen nach einem Leben ohne Ausbeutung und Zukunftsangst weltweit durchsetzen kann. Gegenmacht von unten aufbauen bedeutet, dass man sich sehr wohl bewusst ist, mit einzelnen Aktionen nicht gleich grosse Veränderungen zu bewirken. Deshalb beginnt Gegenmacht zwangsläufig im Kleinen.

Gegen Politiker und Parteien ob blau, gelb, rot, braun oder grün!

Den Leuten wird erzählt, dass es keine Alternative zu unserer Gesellschaft gäbe,logo200.jpg dass es eine Naturnotwendigkeit sei, dass wir in Armut, wirtschaftlicher Konkurrenz, Leistungsdruck und Perspektivlosigkeit leben müssten. Auch dagegen müssen wir eine Gegenmacht entwickeln. Indem wir uns über die wirklichen Gründe dieser Zustände und über Alternativen dazu informieren. Und indem wir dieses Wissen weiterverbreiten und so die Macht über unsere Köpfe zurückgewinnen, die voll von dem Blödsinn sind, den unsere sogenannten Wirtschaftsexperten und Volksvertreter“ tagtäglich behaupten. Um Gegenmacht aufzubauen müssen wir uns organisieren und vernetzen. Möglich ist das auch in der revolutionär organisierten Jugendaktion (ROJA). Runter vom Sofa, hinein in den Widerstand!

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